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Liebe Besucherin, lieber Besucher
Als im Jahr 1850 die «Direktion der öffentlichen Bauten» gegründet wurde, hatte ihr Zuständigkeitsbereich bereits eine lange Geschichte: Strassen- und Wasserbau. In beiden Fällen hatte sich die kantonale Obhut bewährt, denn das Wasser kümmert sich nicht um Gemeindegrenzen und für den wirtschaftlichen Erfolg einer Gesellschaft ist ein überregional konzipiertes Strassennetz lebenswichtig. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Neu war in jenem Gründungsjahr, dass es für alle baulichen Belange fortan nur noch eine Verwaltungseinheit geben sollte. Hochbau und Tiefbau fanden zusammen. Damit war eine Direktion ins Leben gerufen, welche die rasante bauliche und verkehrsmässige Entwicklung des Kantons Zürich massgeblich steuern konnte.
Die Baudirektion durchlief ihrerseits eine wechselvolle Geschichte und übernahm immer wieder Aufgaben, die mit den epochalen technischen Neuerungen im Zusammenhang standen. 1853 wurde ihr das Eisenbahnwesen zugeteilt und 1959 erhielt das Tiefbauamt ein Büro für Flughafenerweiterungen. Diese Zuständigkeiten sind längst durch andere abgelöst worden, z.B. die Energieversorgung. Das Prinzip hat seine Gültigkeit behalten: Die Baudirektion ist stets auf der Höhe der Zeit. Ihre Gegenwart ist bestimmt vom Planen, Bauen, Bewirtschaften und Erhalten. Und was die Zukunft angeht, so richten sich alle unsere Aktivitäten auf ein klares Ziel aus: einen nachhaltig attraktiven Kanton Zürich.
Markus Kägi, Baudirektor
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